EPIKonzept® Diabetes Typ 2 muss keine Sackgasse sein

Diabetes mellitus Typ 2 ist die häufigste und im Hinblick auf kardiovaskuläre Komplikationen die bedeutsamste Stoffwechselstörung überhaupt.
Das Problem besteht einerseits in der Störung des Zuckerstoffwechsels mit einem relativen Insulinmangel und chronischer Hyperglykämie, der krankhaft vermehrten Menge an Glukose im Blut (Blutzucker). Der Grund liegt in einer gestörten Insulinproduktion sowie einer Insulinresistenz der
Zellen. Glukose kann dabei nicht in die Zellen eintreten, da Insulin ungenügend wirksam ist. Anhaltend hohe Blutglukosespiegel schädigen Gefässe und Nervenzellen. Hinzu kommen durch eine Störung des Fettstoffwechsels erhöhte Blutfettwerte, welche die schädigende Wirkung der erhöhten
Blutglukosespiegel verstärken.

Fehlernährung und mangelnde Bewegung führen zur Entgleisung des Stoffwechsels bei den Betroffenen und zu Diabetes Typ 2. Leider können die Betroffenen diese Stoffwechsellage fast nicht mehr ohne kompetente Hilfe in den Normalzustand zurückführen.

Aufgrund der zwei gestörten Stoffwechselprozesse entstehen Bauchfett und Übergewicht. Parallel zur Entstehung von Bauchfett kombiniert mit Übergewicht häuft sich Fett in der Leber und in der Bauchspeicheldrüse (Pankreas) an. Der Insulinstoffwechsel wird dadurch gehemmt und entgleist.
Fettleber und Fettpankreas sind die Folge und sind immer begleitend bei Diabetes Typ 2 feststellbar.

Permanente Müdigkeit und das anhaltende Gefühl der Abgeschlagenheit können Indizien für eine versteckte Insulinresistenz sein. Gerade bei normalgewichtigen Menschen wird die Insulinresistenz häufig sehr spät erkannt, nämlich erst dann, wenn bereits Diabetes Typ 2 vorliegt.
Nach neuen Studien sind bereits 20 bis 30 Prozent der normalgewichtigen Menschen in Westeuropa insulinresistent, ohne dass sie davon wissen. Diese Personengruppen weisen meist deutliches Bauchfett auf. Die versteckte Insulinresistenz wird durch Störungen des Fettstoffwechsels verursacht
und führt aufgrund eines entgleisten Stoffwechsels zu Diabetes Typ 2, auch für Menschen ohne Übergewicht aber mit erhöhtem Bauchfett.

Gemäss Vistisen et al (2014) tragen das grösste Risiko (> 90%) an Diabetes Typ 2 zu erkranken Menschen, die nur einen geringfügig erhöhten BMI aufweisen.

Das EPIKonzept® ist das erste wissenschaftlich fundierte epigenetische Gesundheitskonzept zur Normalisierung des entgleisten Stoffwechsels bei nicht-insulinabhängigem Diabetes Typ 2.

Die Epigenetik ist ein aktuelles und aufstrebendes Forschungsgebiet der Biologie. Die Epigenetik befasst sich mit Veränderungen der Zelleigenschaften im menschlichen Körper, die durch Lebensstil und Umwelteinflüsse verursacht werden. Diese epigenetischen Veränderungen beruhen auf
der Aktivität der Gene (Bauplan des Menschen). Die menschliche DNA-Sequenz, der Genotyp, wird dabei nicht verändert. Die Umwelt steuert diese Gene über den Mechanismus der Epigenetik. Der so über die Epigenetik definierte Epigenotyp (Gensteuerung) ist aus heutiger Forschungssicht relevanter
bei nicht übertragbaren chronischen Krankheiten wie z.B. Diabetes Typ 2 oder Insulinresistenz als der Genotyp (Bauplan).

Das EPIKonzept® normalisiert den entgleisten Energiestoffwechsel bei erhöhtem Bauchfett und Übergewicht, indem es an der Wurzel des Problems mit epigenetischer Ernährung der betroffenen Menschen ansetzt. Dies führt zu einer Normalisierung des entgleisten Stoffwechsels bei Diabetes
Typ 2 und seinem Vorläufer, der Insulinresistenz.

Dieses vom Arzt geführte und patentgeschützte Konzept ist in der Umsetzung alltagstauglich. Das bedeutet für Menschen mit entgleistem Stoffwechsel, dass sie die Empfehlung dieses Konzeptes im Berufsalltag umsetzen und dabei von mehr Energie für Arbeit und Privatleben profitieren
können.

Mit «rascher» Reduktion des Körpergewichts gefolgt von einer langsamen Gewichtsreduktion/Reduktion des Bauchfettes wird der Energiestoffwechsel normalisiert. Antidiabetische Medikamente können in Absprache mit dem Arzt reduziert oder gar abgesetzt werden.

Anwendung des Konzeptes zur Normalisierung des Stoffwechsels

Die Anwendung des Konzeptes erfolgt in 3 Phasen.

1. Phase: «Schnelle» Gewichtsreduktion mit zusätzlicher Versorgung an Vitalstoffen

Die erste Phase dauert normalerweise 8 Wochen. In dieser Zeit wird der Stoffwechsel durch eine spezifische Ernährung mit zusätzlichen Vitalstoffen und wenig Kalorien aus Kohlenhydraten normalisiert. Unterstützt wird diese Normalisierung mit hochintensivem Intervall Vibrationstraining. Dieses Vibrationstraining bietet maximalen Effekt mit nur wenigen Minuten Training in der Woche.

2. Phase: Langsame Gewichtsreduktion mit zusätzlicher Versorgung an Vitalstoffen

Der in der ersten Phase normalisierte Stoffwechsel wird während in der Regel 6–9 Wochen mit einer auf diabetischer Auslöser angepassten Ernährung stabilisiert. Ergänzt wird dies mit einem hochintensiven Intervall Vibrationstraining.

3. Phase: Erreichung und Stabilisierung der individuellen Gewichts- und Bauchfettziele mit zusätzlicher Versorgung an Vitalstoffen

Die dritte Phase entspricht der Überführung in ein ausgewogenes, bewusstes und genussvolles Essen. Eine auf epigenetischen Grundsätzen zusammengesetzte Ergänzungsnahrung
mit Magnesium und weiteren wichtigen Mikronährstoffen trägt in allen 3 Phasen zu einem normalen Energiestoffwechsel bei.

Quelle: Vistisen et al. 2014. Patterns of Obesity Development before the Diagnosis of Type 2 Diabetes: The Whitehall II Cohort Study. PLoS Med 11(2).